Die 24. Schlemmermeile wurde ihrem Ruf als Besuchermagnet gerecht. Ein Höhepunkt war wieder das farbenprächtige Feuerwerk am Samstagabend.

Vor zahlreichen Gästen, darunter Tourismuschef Sebastian Stiegeler, der Vorsitzende des Kurvereins, Wolfgang Heinen und als Vertreterin des Bürgermeisters, Gemeinderätin Eva Jenzen-Georgii, eröffnete Christophe Guillo, Organisator des Benefizlaufes von Arradon nach Höchenschwand, die Schlemmermeile beim Café "Dorfschmiede". Die Gäste ließen sich danach das ausgeschenkte Freibier schmecken.

Auch in diesem Jahr hatten die Organisatoren für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit viel Musik gesorgt. Für die Kinder gab es ein eigenes Programm im Kurgarten, an dem sich erstmals die Jugendfeuerwehr mit einer Riesenrutsche beteiligte. An beiden Tagen boten die Höchenschwander Gastronomen an verschiedenen Ständen Kulinarisches, das auf Porzellantellern serviert wurde. Die schmackhaften Gerichte fanden wieder regen Zuspruch. Besonders am Sonntag war es um die Mittagszeit schwer, noch freie Sitzplätze zu finden.

Wie in jedem Jahr reiste am Samstagnachmittag der "Zapfwellenverein" mit alten Traktoren zur Festmeile an. Die aufwendig restaurierten Fahrzeuge stießen auf ein lebhaftes Interesse bei den Besuchern. Höhepunkte am Sonntag waren eine Fahrzeugshow am Kurhausplatz und die Vorführungen alter Handwerkskünste bei der evangelischen Kirche. Dicht umlagert war an beiden Tagen der gemeinsame Floh- und Trödelmarkt des katholischen Kirchenchores St. Michael, der Kolpingfamilie Höchenschwand und des Helferkreises. Der Erlös wird für wohltätige Zwecke verwendet.

"Der gute Besuch der Schlemmermeile ist ein Beweis für die hohe Wertschätzung dieses Traditionsfestes", so das positive Fazit des Vorsitzenden des Kurvereines, Wolfgang Heinen. Mit dem Handwerkerhock beim Café "Dorfschmiede" ging das kulinarische Dorffest am gestrigen Montag zu Ende.

Text von Stefan Pichler aus dem Südkurier vom 14.08.2017

Bilder von Stefan Schwarz Photography